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Tollkirsche (Atropa bella-donna) |
yve

Hobbyköchin
 

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Mit was kochst Du? / With what do you cook?: Ich/wir koche(n) mit einem Elektroherd & Ceran-Kochfelder Was kochst Du am liebsten? / Do you like most of all to cook what?: Ich koche gerne herzhaft. Kochst Du oft mit Kräutern & Gewürzen? / Do you cook often with herbs & spices?: Ich koche oft mit Kräutern & Gewürzen. Ist Kochen Dein Hobby? / Is cooking your hobby?: Kochen ist mein Hobby.
yve herausfordern
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| Tollkirsche (Atropa bella-donna) |
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Die Tollkirsche gehört zu den Nachtschattengewächsen und ist in ganz Europa, Nordafrika und Asien beheimatet.
Die Tollkirsche bevorzugt halbschattige Wälder, oder Lichtungen und wird bis zu 150 cm groß, sein Stamm ist schlank und an dem wachsen stark verzweigte Äste, die Blätter sind wechselständig, ganzrandig und elliptisch geformt.
Von Juni bis August entstehen die glockförmigen, rot-braunen oder gelbe Blüten aus denen die Beeren entstehen, welche anfangs grün sind und sich dann zu schwarz glänzenden Beeren entwickeln.
Wegen seinem interessanten Aussehens und dem süßen Geschmack werden die Beeren gerne von Tieren gefressen, sie nehmen aber keinen Schaden davon.
Da die Tiere die unverdauten Samenkapseln ausscheiden verbreitet sich die Tollkirsche von ganz alleine.
Die Tollkirsche hat seinen Beinamen „bella-donna“ der „schönen Frau“ zu verdanken, da es hiess, dass im alten Rom, die Frauen den Saft der Tollkirsche in ihre Augen träufelten, um ihre Pupillen zu weiten und damit attraktiver wirken (selbst heute verwenden Augenärzte noch bei bestimmten Behandlungen den Saft der Tollkirsche, um die Pupillen zu weiten und den Patienten besser untersuchen zu können).
Wegen seiner krampflösenden Wirkung (dem Atropin) ist es eins der wichtigsten Gegenmittel bei Vergiftungen durch Nervengase (Atropinpräparate werden beim Militär verwendet).
Bei einer Vergiftung mit Tollkirsche kommt es anfangs zu euphorischen Stimmungen, mit dem Gefühl der Zeitlosigkeit, erotischen und hellsichtigen Träumen (der, der eine Vergiftung mit Tollkirsche hat, glaubt zu 100% an seinen Vorstellungen).
Im Mittelalter wurde die Tollkirsche bei Hexenprozessen verwendet, die Betroffenen wurden gezwungen den Saft zu trinken, egal, wie man es drehte, kamen die Betroffenen in diese Warnvorstellungen und erzählten das, was sie sahen, oder glaubten zu sehen.
In entsprechender Dosis wirkt die Tollkirsche halluzinierend, es entstehen bei dem, der Tollkirsche eingenommen hat, wahrhaftige Illusionen, wie Fratzen, Gesichter, Tiergestalten, auch Tote Verwandte, oder Bekannte können „erscheinen“.
Die Inhaltsstoffe der Tollkirsche (Atropin, Tropanalkloide, wie Hyoscyamin, Apoatropin und Belladonnin) beschleunigen den Pulsschlag, verursachen eine Gesichtsrötung und das Erweitern der Pupillen.
In geringen Mengen wirkt die Tollkiirsche anregend, in hohen Mengen kann es sogar zu Atemlehmung kommen.
__________________ @alle User, bitte auch hier das Urheberrecht beachten!!!
Nähere Informationen zum Urheberrecht findet Ihr in diesem Thread: Urheberrecht der Geschichten und andere Informationen!!!
Gruß yve
Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.
Marlene Dietrich (1901 - 1992)
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16.03.2010 19:37 |
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